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Laufen auf guter Basis - Empfehlungen für den Schuhkauf

Laufen auf guter Basis

Empfehlungen für den Schuhkauf

Zum Laufen braucht's nicht viel. Zwei Füße, zwei Schuhe. Allerdings sind das auch die Vier, die Probleme bereiten können. Wir haben das Problem umfangreich für Sie aufgearbeitet. Lesen Sie weiter - Ihren Füßen zu Liebe.

Fußfehlstellungen und falsches Schuhwerk machen so manchen Sport zur Qual. Mit einer professionellen 5D-Bewegungsanalyse findet jeder Fuß seinen Sportschuh, lassen sich Schmerzen und Überlastungen vermeiden.

Unsere Füße sind äußerst komplexe technische Wunderwerke und Ausdruck unserer Individualität. Kein Fuß gleicht exakt dem anderen. Unsere Füße dienen nicht nur als Fortbewegungsmittel. Sie versorgen uns mit Informationen über Bodenbeschaffenheit, Bodenreaktionskräfte sowie die räumlich-zeitliche Orientierung unseres Körpers.

Beim Sport belasten wir unsere Füße und den gesamten Bewegungsapparat mit einem Vielfachen unseres Körpergewichtes. Zu hohe oder zu flache Fußwölbungen, Achsabweichungen, Beinlängendifferenzen oder funktionelle Fehlbelastungen können zu Überlastungsbeschwerden führen.

Es scheint nichts Einfacheres zu geben als loszulaufen. Tatsächlich ist beim Loslaufen noch alles in Ordnung. Nach der ersten, zweiten Stunde machen sich Muskeln und Bänder aber möglicherweise schmerzhaft bemerkbar: Dann nämlich, wenn Platt-, Senk- oder Spreizfüße ihre Arbeit ungestützt verrichten müssen. Dadurch wird die Muskulatur über Gebühr beansprucht, ermüdet rasch und schmerzt.

Durch eine 5D-Bewegungsanalyse (zB am Laufband) können Fehlstellungen erkannt und mit (Sport)einlagen ausgeglichen werden.

Sinnvoll ist die 5D-Bewegungsanalyse für alle Sportler, egal ob Läufer, Nordic-Walker oder Wanderer, egal ob Leistungs- oder Freizeitsportler. Aber auch Nicht-Sportler könnten von der Analyse profitieren, wenn sie Probleme mit dem Bewegungsapparat haben.

Schmerzen beim Laufen oder Gehen werden nicht nur durch eine Fehlstellung an den Füßen ausgelöst, sondern beispielsweise auch durch Beinachsenfehlstellungen oder Beckenschiefstand. "Ein Problem am Fuß kann Probleme im Knie verursachen oder in den Hüften, das setzt sich fort. Es geht vom Fuß bis hinauf zur Halswirbelsäule", erklärt Sportwissenschaftler Mag. Francis Pavic. Umgekehrt kann sich ein Problem an der Halswirbelsäule auf das Knie oder das Becken auswirken.

In der Bewegung werden Probleme sichtbar

Eine gute Analyse gibt Aufschluss über das Bewegungsverhalten des gesamten Körpers. Dabei wird nicht nur das Sprunggelenk beobachtet, sondern auch die Knieachse und das Becken. Die Untersuchung beginnt mit der Sportanamnese:

  • RUN_Urban_Female-4_HiRes_RGB_Expires_Sep-2017_webWelche Probleme hat der Sportler?
  • Wie sehen die Trainingsgewohnheiten und Bedingungen aus?
  • An welcher Stelle sind die alten Sportschuhe abgelaufen?

Auf dem Laufband wird schließlich die Körperhaltung während der Bewegung ersichtlich. Man sieht in der Dynamik am Laufband wesentlich mehr als in der Statik. So kann es sein, dass jemand im Stehen eine leichte O-Beinstellung hat, die sich aber in der Dynamik wieder ausgleichen kann. Umgekehrt sieht ein stehender Fuß möglicherweise vollkommen normal aus, in der Bewegung zeigt sich aber beispielsweise ein Einsinken nach innen.

Aus den Erkenntnissen der Analyse entsteht bei Bedarf eine Sporteinlage. Sie unterstützt z.B. Senk-, Spreiz- Knick- oder Plattfüße, stabilisiert das Sprunggelenk oder wirkt dämpfend und entlastend auf belastete Stellen des Fußes. Die richtige Unterlage berücksichtigt auch die Knieachse und kann leichte Beinlängendifferenzen ausgleichen.

Nicht jeder Sportler braucht Einlagen. Was er aber braucht, ist ein passender Sportschuh. Mit der 5D-Bewegungsanalyse finden die Sportwissenschaftler von bständig für jeden Sportler den optimalen Schuh. Wie die Einlage soll er den Fuß dort unterstützen, wo er Unterstützung braucht.

Falsches Schuhwerk begünstigt Fehl- und Überbelastung

Wer von vornherein mit den passenden Schuhen sportelt, kann Fehl- und Überbelastungen aus dem Weg gehen. Falsches Schuhwerk dagegen kann unschöne Folgen haben. Wird z.B. ein stark überpronierter Fuß (Fuß mit starker Neigung nach innen) in einen ganz weichen Schuh gesteckt, hat man eine ständige Fehl- und Überbelastung. Das kann Probleme im Schienbein oder im Knie hervorrufen. Es kann aber auch sein, dass man in einem zu gut gestützten Schuh läuft und das gar nicht braucht. Auch das wirkt sich negativ aus. Läufer, deren Füße nach außen kippen und die einen an der Innenseite zu stark gestützten Schuh haben, bringen ihren Fuß noch mehr in die ohnehin vorhandene Fehlstellung. Bei den meisten Menschen allerdings sind die Schuhe schlichtweg zu klein.

Unsere Empfehlungen für den Schuhkauf:

Die beste Zeit ist der Nachmittag, da der Fuß im Lauf des Tages größer wird.Was die Schuhgröße betrifft, ist es wichtig, den Zehen vorne genügend Platz zu lassen - von der großen Zehe bis zur Schuhspitze etwa eine Daumenbreite. Gemessen wird im Stehen, weil der Fuß unter Belastung größer wird. In der bständig 5D-Bewegungsanalyse wird zum Messen eine Messschiene, die auch die Fußbreite berücksichtigt, verwendet.

Wichtig ist zudem, dass der Schuh im Fersen- und Mittelfußbereich einen guten Halt gibt, damit man mit der Ferse nicht aus dem Schuh schlüpft.

Über die Art des Schuhs entscheidet auch die Konstitution des Sportlers: Für einen schweren Läufer wählen unsere Sportwissenschaftler relativ gerade geschnittene und dadurch härtere Leisten, ein leichter Läufer ist mit taillierten Leisten besser beraten.

Unser Team an Sportwissenschaftlern bei bständig freut sich auf Ihren Besuch!

Für 5D-Bewegungsanalysen bitten wir um Terminvereinbarung!


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Telefonnummer 05 99 789 38 - 110


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